von denen schon 1536 Hans Sachs ("Gedichte", Nürnb. 1558, S. 544) in seinem "Schlaweraffen Landt" weiss, so wie das in "les navigations de Panurge" (in d. 1547 zu Valence ersch. Nachdruck d. "Gargantua u. Pantagruel" von Rabelais) vorkommende:
Il attend, ques les alouettes lui tombent toutes rôties
(er erwartet, dass ihm die Lerchen ganz gebraten herabfallen).—
Das Märchen vom Lande der Faullenzer (mittelhochdeutsch "slur"), bei uns
Schlaraffenland
genannt, ist den europäischen Völkern gemeinsam. "Das Schluraffenlandt" heisst es 1494 in Sebastian Brants "Narrenschiff" (Zarncke, S. 104), während es bei Hans Sachs (a. a. O.) "Schlaweraffen Landt" und "Schlauraffenlandt" lautet (s.: J. Pöschel in "Beitr. z. Gesch. d. deutschen Spr. u. Lit." Bd. 5, Halle 1878 u. F. Liebrechts Nachträge dazu in Gräbers "Zeitschr. f. roman. Philol." 3, 127).—
Aus Hesiod ("W. u. T." 94 ff.) entnehmen wir ferner das beliebte Wort für etwas Unheilbergendes und Unheilausströmendes:
Büchse der Pandora oder Pandorabüchse.
Die Menschen, so erzählt er, lebten, bevor Zeus ihnen zur Strafe für den Feuerdiebstahl des Prometheus die Pandora mit der schreckensvollen Büchse sandte, ohne Drangsal, Krankheit und Alter;
"ἀλλὰ γυνὴ χείρεσσι, πίθου μέγα πῶμ' ἀφελοῦσα,