Den Mantel nach dem Winde kehren
findet sich zuerst in Gottfried von Strassburgs (um 1215) "Tristan und Isolt" (262, 32 f. Massmann, Leipz. 1843) in der Form:
man sol den mantel keren,
als ie die winde sint gewant.—
Aus dem "Sachsenspiegel" (1219-1233) Eike von Repkows, eines Schöffen aus der Nähe von Magdeburg, stammt:
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Es lautet bei Homeyer ("Des Sachsenspiegels erster Teil oder das Sächsische Landrecht nach der Berliner Handschrift von 1369"; 3. Ausg., Berlin 1861, 2. Buch, Artikel 59, § 4): "Die ok irst to der molen kumt, die sal erst malen".—
Wer seinen Kindern giebt das Brot
Und leidet nachmals selber Not,
Den soll man schlagen mit der Keule tot,