Aus 1. Mos. 23, 4. 9. 20; 49, 30; 50, 13 kommt uns das Wort:

Erbbegräbnis.—

1. Mos. 23, 6 heisst es: "begrabe deinen Todten in unsern ehrlichsten Gräbern", Sirach 38, 16: "bestatte ihn ehrlich zum Grabe" und 2. Macc. 4, 49: "und liessen sie ehrlich zur Erde bestatten". Hieraus bildeten wir das Wort

ein ehrliches Begräbnis.—

Nach 1. Mos. 25, 34 nennen wir etwas Wertloses, wofür etwas Wertvolles preisgegeben wird,

ein Linsengericht;

denn für ein solches mit Brod verkaufte Esau dem Bruder Jakob seine Erstgeburt (vrgl. Ebr. 12, 16).—

Gotteshaus

wird für "Kirche" oder "Tempel" gebraucht nach 1. Mos. 28, 22; Richter 17, 5; Matth. 12, 4. Kühnerweise schrieb Zesen sich diese Erfindung zu [[s. unt. a. a. O. bei "Gottestisch"]].—