Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.
Schon in einer Beschreibung Leipzigs vom Jahre 1768 heisst es "Paris im Kleinen" (Düntzers Faust, 2. Aufl.) und in dem seltenen Buche "Gepriesenes Andencken von Erfindung der Buchdruckerey . . .", Lpzg. 1740, singt der Magister und Rektor in Sangerhausen, Christian Gottlob Kändler (S. 139):
"So schlecht der Fremde von uns spricht,
So untersteht er sich doch nicht,
Was Leipzig drucket zu verschmähen,
Papier und Littern sind zu schön,
Er denkt zum Schluss: Paris zu sehen,
Allein er siehet Leipzig stehn".
Mephist.: Den Teufel spürt das Völkchen nie,