Aus 4, Mos. 6, 25: "Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig" entnehmen wir:
Sein Angesicht leuchten lassen über Jemandem.—
4. Mos. 9, 23 heisst es von den Kindern Israel: "Nach des Herrn Munde lagen sie und nach des Herrn Munde zogen sie, dass sie auf des Herrn Hut warteten . . ." Dieser Spruch und andere auf den Wachtdienst im Tempel bezügliche Stellen des alten Testamentes (s. 3. Mos. 8, 35; 4. Mos. 9, 19; 1. Chron. 24, 32; Nehemia 12, 45; Sacharja 3, 7) trugen bei zur Bildung des Sektennamens
Herrnhuter.
Nämlich der Zimmermann Christian David aus Mähren begründete im Jahre 1722 auf Berthelsdorf, dem Oberlausitzischen Gut des frommen Grafen Zinzendorf, mit neun Anderen am Hutberge eine Niederlassung, aus der die "evangelische Brüdergemeinde" hervorwuchs. Er, der Haushofmeister Georg Heitz und der Magister Christian Gottfried Marche benannten in des Spenders Abwesenheit den Ort "Herrnhut" und David schrieb darüber (s. Ersch und Grubers "Encyclopädie" unter "Brüder-Unität"): "Wir gaben diesem Orte nach dem dabei gelegenen Hutberge den Namen Herrnhut, teils deswegen, weil wir uns immer dabei erinnern sollten, dass der Herr über uns Hüter und Wächter ist, teils um uns täglich zu erinnern, dass wir auch auf der Hut und Wache sein sollen".—
Für Riesenkind, riesig starker Mensch, sagen wir nach 4. Mos. 13, 23. 29. 34 und anderen Stellen des alten Testamentes
Enakskind.—
Aus 4. Mos. 14, 34; 5. Mos. 31, 6. 8; Psalm 74, 11 schöpfen wir das Wort
die Hand abziehen von Einem.—
Die Bezeichnung eines Haufens wüster Polterer durch