Wir sitzen so fröhlich beisammen,
Wir haben einander so lieb;
während es ursprünglich "Es kann schon nicht Alles so bleiben" hiess und "Wir haben uns Alle so lieb".—
Der Anfangsvers einer 1810 erschienenen Romanze Kotzebues aus seinem Lustspiele "Der arme Minnesinger" (Alman. dram. Spiele, 9. Jhrg. S. 146) heisst:
Über die Berge mit Ungestüm.
Das Lied wurde 1811 allgemein bekannt durch Carl Maria von Webers Composition, die seine erste war.—
Rinaldo Rinaldini
wurde zur stehenden Bezeichnung für einen räuberhaften Gesellen durch des Chr. Aug. Vulpius (1762-1827) ehemals weitverbreiteten Schauerroman "Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptman; eine romantische Geschichte unsers Jahrhunderts" (Leipz. 1797 ff.). In seiner Zeitschrift "Janus" veröffentlichte Vulpius im Jahre 1800 "Romanzen und Lieder über Rinaldini". Die zweite "Romanze" dort (1, 371) beginnt: "In des Waldes düstern Gründen", und wurde zum Volkslied (vrgl. den "Liederhort" von Erk und Böhmer). Diesen Anfangsvers citieren wir in der Form:
In des Waldes tiefsten Gründen,