Dies Lied wurde in K. v. Holteis "Die Wiener in Berlin" (4. Jahrb. d. Bühne für 1825) eingeschoben, und man citiert es im Wiener Dialekt:

's giebt nur a Kaiserstadt, 's giebt nur a Wien!

"Es giebt nur a Wien" steht übrigens schon in einer 1781 in Wien erschienenen, namenlosen Schrift "Schwachheiten der Wiener".—

Ein altes jüdisches Sprichwort: "Butterbrot fällt uf's Ponim" (d. h. aufs Gesicht, vom hebräischen "panim") hat Ludwig Börne (1786-1837) zu dem Worte verarbeitet (Ges. Schr., 3, 276):

Minister fallen, wie Butterbrode, gewöhnlich auf die gute Seite.—

In seiner "Rede auf Jean Paul" (Ges. Schr., 1, 313) sagt Börne ([vrgl. Kap. IX Heraklits πάντα ῥεῖ]):

Nichts ist dauernd als der Wechsel,

was Heine als Motto seiner "Harzreise" (1824) verwendet.—

In den "Briefen aus Paris" schreibt Börne unter dem 4. Nov. 1831 (Ausg. 1833: IX, 83): "Salvandy ist einer von den bequemen Carlisten, die in Pantoffeln und im Schlafrock die Rückkehr Heinrichs V. abwarten". Dies Wort verwandte der preussische Minister des Auswärtigen, Frhr. v. Manteuffel, als er am 8. Jan. 1851 in der ersten Kammer über eine etwaige Beamtenrevolution sagte: "Ja, meine Herren, ich erkenne eine solche Revolution für sehr gefährlich, gerade weil man sich dabei in Schlafrock und Pantoffeln beteiligen kann, während der Barrikadenkämpfer wenigstens den Mut haben muss, seine Person zu exponieren". Daher stammt der Ausdruck:

Revolutionäre in Schlafrock und Pantoffeln.