Reich mit des Orients Schätzen beladen,

ist die Übersetzung von Léon Halévys (1802-82):

"Un beau navire à la riche carène etc.",

die der Dresdener Oberpfarrer Karl Kirsch 1829 lieferte (s. "Troubadour, eine Sammlung von Romanzen, Liedern und Nocturnes, Worte von Karl Kirsch". Lpzg. o. J., Industrie-Comptoir). Den Titel "La jeune Indienne" übertrug er mit "das Hindumädchen"; die erste Zeile lautete jedoch: "Reich mit des Orients Segen beladen". Der Komponist Louis Huth veränderte es zu der oben angegebenen Fassung. Hiernach wären die Angaben Hoffmann v. Fallerslebens ("Unsere volkstümlichen Lieder", No. 741) umzugestalten. Jedenfalls kannte der Übersetzer die Verse aus Schillers "Ring des Polykrates":

"Mit fremden Schätzen reich beladen,

Kehrt zu den heimischen Gestaden

Der Schiffe mastenreicher Wald."—

Aus Eugène Sues (1804-57) "le Juif errant" (1844-45) ist

Rodin

für die Bezeichnung eines Jesuiten typisch geworden.—