Die, welche Gott verderben will, verblendet er vorher.
(Velleius Paterculus II, 118: "Ita se res habet, ut plerumque fortunam mutaturus deus consilia corrumpat". Publilius Syrus, 490 bei Ribbeck: "Stultum facit Fortuna, quem vult perdere".) Ein Fragment bei Lykurg advers. Leocratem § 92 lautet ähnlich:
ὅταν γὰρ ὀργὴ δαιμόνων βλάπτῃ τινά,
τοῦτ' αὐτὸ πρῶτον ἐξαφαιρεῖται φρενῶν
τὸν νοῦν τὸν ἐσθλόν.—
Vier Elemente,
Feuer, Wasser, Luft, Erde, stellte Empedokles (geb. 490 v. Chr.) in seinem Lehrgedichte "über die Natur" auf.—
Herodot (484-428 v. Chr.) sagt (2, 10), das Land zwischen den Gebirgen nördlich von Memphis sei einst ein Meerbusen gewesen, gerade wie das Gebiet um Ilion u. s. w., "wenn es erlaubt ist, so Kleines mit Grossem zu vergleichen"—"ὡς ... εἶναι σμικρὰ ταῦτα μεγάλοισι συμβαλεῖν", und er braucht dieselbe entschuldigende Wendung (4, 99; nur steht dort ταῦτα vor σμικρά), als er die Küste Skythiens mit der Attikas vergleicht. Daher rührt wohl Vergils Wort ("Georgica" 4, 176) gelegentlich des Vergleichs der Bienen-Arbeit mit der der blitzeschmiedenden Cyclopen: