genannt, was gleichbedeutend mit "Phantasiegebilde" gebraucht wird.—
In des Aristophanes "Plutos" steht (1151):
πατρὶς γάρ ἐστι πᾶσ' ἵν' ἂν πράττῃ τις εὖ
Ein Vaterland ist jedes (Land), wo es einem gut geht.
(vrgl. die Parallelstellen bei Nauck: "Tragic. graec. fragm." S. 691). Dies lautet bei Cicero "Tusc." 5, 37 (verm. herrührend vom Tragiker Pacuvius, † 130 v. Chr.)
Patria est, ubicunque est bene,
Das Vaterland ist allenthalben, wo es gut ist;
und hierin sehen wir die Quelle des als Kehrreim des Liedes "Froh bin ich und überall zu Hause" ("Gedichte" von Fr. Hückstädt, Rostock 1806. S. 144-5) bekannten Wortes:
Ubi bene, ibi patria,