Entweder wollen die Dichter uns nützlich sein oder ergötzen.
Vers 343 spricht Horaz vom Dichter:
(Omne tulit punctum qui miscuit) utile dulci
Jeglichen Beifall errang, wer Lust und Nutzen vereinte,
woraus die Redensart stammt:
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
Diese letzten Worte scheinen aus Polybius entlehnt zu sein, der (1, 4) sagt, man könne "aus der Geschichte zugleich Nutzen und Vergnügen schöpfen" ("ἅμα καὶ τὸ χρήσιμον καὶ τὸ τερπνὸν ἐκ τῆς ἱστορίας λαβεῖν").
(S. auch Lucian "Wie man Geschichte schreiben muss" 9, "Über den Tanz" 33, "Anacharsis" 6 u. 10.)—
Aus Vers 359:
Indignor, quandoque bonus dormitat Homerus.