Aus den Schlussworten entwickelte sich das übliche

Volenti non fit iniuria

(Dem, der es so haben will, geschieht kein Unrecht).—

In des Terentianus Maurus (nach Lachmann Ende des 3. Jahrh. n. Chr.) "Carmen heroicum", einem Teile seines Gedichtes "De literis, syllabis et metris", lautet Vers 258:

(Pro captu lectoris) habent sua fata libelli.

(Ganz wie der Leser sie fasst,) so haben die Büchlein ihr Schicksal.—

Roma locuta (est), causa finita (est)

Rom hat gesprochen, die Sache ist zu Ende

ist zurückzuführen auf Augustinus (354-430 n. Chr.), Sermo 131, No. 10: "Iam enim de hac causa (Pelagiana) duo concilia missa sunt ad sedem apostolicam. Inde etiam rescripta venerunt: causa finita est; utinam aliquando finiatur error". ("Denn es sind schon in Sachen des Pelagius zwei Concilien zum päpstlichen Stuhle entsandt worden. Auch kamen von da die Rescripte: die Sache ist zu Ende. Wenn doch einmal der Irrtum ein Ende nähme!") Nämlich die Synoden zu Karthago und Mileve (416) untersuchten den Gnadenbegriff des Pelagius. Infolgedessen wurden Pelagius und Caelestius bis zum Widerruf exkomniuniciert. Innocenz I. bestätigte den Synodalbeschluss, welchen Augustinus mit den angeführten Worten seiner Gemeinde mitteilte. Wer aber hat zuerst die dem "Causa finita est" voranstehenden Worte in: "Roma locuta est" zusammengezogen? (Die Rescripte des Papstes vom Jahre 417 stehen bei Augustinus Epist. 181 und 182).—

Si vis pacem, para bellum,