gieb mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde!

oder (nach Tzetzes, hrsg. v. J. Bekker):

δόμμυ πᾶ βῶ καὶ χαριστίωνι τὰν γᾶν κινάσω πᾶσαν

gieb mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, so will ich mit meinem Werkzeug die ganze Erde bewegen,

und:

Noli turbare circulos meos,

Störe meine Kreise nicht,

womit er den auf ihn eindringenden Feind zurückwies, der ihn in mathematischen Betrachtungen störte.

Im Valerius Maximus (8, 7, ext. 7) lautet die alte Lesart: "noli, obsecro, istum circulum disturbare". In neueren Ausgaben ist nach den besseren Handschriften das Wort "circulum" weggelassen. Nach den Prolegomena eines ungenannten alten Autors zu dem Neuplatoniker Porphyrios (abgedr. in "Scholia in Aristotelem" von Brandis, Berl. 1836, S. 8) waren die Worte des Archimedes: "τὰν κεφαλὰν καὶ μὴ τὰν γραμμάν". "Nimm meinen Kopf, aber lass unberührt, was ich gezeichnet habe".—