Penser, vivre et mourir en Roi.

In Schubarts Hymnus "Friedrich der Grosse, März 1786" ("Sämtl. Ged." Stuttg. 1786. II, 406) heisst es:

Du schwurst im Drange der grössten Gefahr,

Als König zu denken, zu leben, zu sterben.

Dieser Hymnus wurde in Berlin nachgedruckt; am Tage der Ausgabe wurden 7000 Exemplare verkauft: eine Wache vor dem Hause musste dem Andrange wehren. (Journal von und für Deutschland, 1786, 2, 165.)—

Vor der Schlacht bei Zorndorf (25. Aug. 1758) rief Friedrich dem Garde-Major von Wedel zu, als ihm die ersten zerlumpten Kosaken als Kriegsgefangene vorgeführt wurden:

(Sehe er hier,) mit solchem Gesindel muss ich mich herumschlagen.

(vrgl. Archenholz: "Gesch. d. siebenjähr. Krieges", Berl. 1793. I, 168.)—

Der Fürst ist der erste Diener seines Staats

hat Friedrich der Grosse sechsmal und stets in französischer Form geschrieben. So heisst es in Friedrichs "Mémoires de Brandebourg" (T. 1, p. 123 der Ausg. der Werke Friedrichs durch Preuss): "Un prince est le premier serviteur et le premier magistrat de l'État", und es wiederholt sich in verschiedenen Wendungen, bei denen einmal das Wort "domestique", einmal das Wort "premier ministre" gebraucht wird, an folgenden Stellen: T. 8, p. 65; T. 9, p. 197; T. 24, p. 109; T. 27, p. 297 und kommt ausserdem in dem im Archiv liegenden eigenhändigen 'Testament politique' des Königs vor.