( Denn ) viele sind berufen, aber wenige sind auserwählet.—

Nach Matth. 22, 11 entschuldigen wir uns, dass wir

kein hochzeitlich Kleid anhaben.—

Matth. 22, 21; Markus 12, 17; Luk. 20, 25 liest man:

( So ) gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gotte, was Gottes ist.—

Matth. 23, 3: "Alles nun, was sie (die Schriftgelehrten und Pharisäer) euch sagen, das ihr halten sollt, das haltet und thut es; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht thun. Sie sagen es wohl, und thun es nicht", ist die Quelle unseres

Haltet Euch an meine Worte und nicht an meine Werke!

Nach Livius 7, 32 sagte der Consul Valerius (343 v. Chr.) "facta mea, non dicta vos, milites, sequi volo"—"Soldaten, ich will, dass ihr meinen Thaten, nicht meinen Worten folget".—

Matth. 23, 15 lautet: "Wehe euch, Schriftgelehrten und Pharisäern, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, dass ihr Einen Judengenossen machet (ποιῆσαι ἕνα προσήλυτον); und wenn er es geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr, denn ihr seyd". Mit Hinzuziehung des griechischen Textes bildete man hieraus das verächtliche Wort:

Proselytenmacherei.—