befestiget, dass die da wollten von hinnen hinab fahren zu euch, können nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüber fahren".—
Moses und die Propheten haben
dient uns als scherzhafte Hindeutung auf den Geldbesitz der Juden. Luk. 16, 29 sagt nämlich Abraham zu dem aus der Hölle für seine fünf Brüder bittenden Reichen: "Sie haben Moses und die Propheten; lass sie dieselbigen hören". Hieraus ist das Wort entlehnt und dessen falsche Anwendung mag daher rühren, dass "Moos haben" für "Geld haben" damit verquickt wurde.
Das jüdische Wort "Moos" für "Geld" ist der schlecht gesprochene Pluralis eines nur im Junghebräischen der Mischna vorkommenden Wortes, welches im Singularis eine kleine Münze = 1/6 Denar bedeutet (Buxtorf, Lexikon Talmud. S. 1236).—
Auf Grund der Evangelien überhaupt und besonders nach Lukas 18, 10ff. ist uns der
Pharisäer
zum Typus der Selbstgerechtigkeit geworden, dessen Gebet Lukas 18, 11:
Ich danke dir Gott, dass ich nicht bin wie andre Leute
wir solchen Selbstgerechten gern ironisch in den Mund legen; während das Gebet des Zöllners, Lukas 18, 13:
Gott sei mir Sünder gnädig!