Unterdrückten, der Witwe, der Arbeiter Lohn.—

Nach 1. Mos. 4, 15: "Und der Herr machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge", reden wir von einem

Kainszeichen

in dem fälschlichen Sinne, als stünde geschrieben, dass der Herr sichtbarlich Kain zum Mörder stempelte.—

1. Mos. 5, 24 heisst es von Henoch: "Und dieweil er ein göttlich Leben führte, nahm ihn Gott hinweg

und ward nicht mehr gesehen".

Dies Wort ist oft dichterisch als Schlusseffekt verwendet worden[8].—

[8] Z. B. von Wieland am Schlusse des "Musarion"; von Goethe am Schlusse der Ballade "der Fischer"; von Schiller in der "Braut von Messina", als Manuel dem Chor seine Liebe enthüllt; und von Tiedge am Schlusse des Gedichtes "Jenny" in Beckers "Taschenb. z. gesell. Vergnüg." Leipzig 1804. S. 259.

Nach diesem Spruch (oder nach 1. Mos. 6, 9) sagt man auch:

Ein göttliches Leben führen,