Diese beiden Lieder fanden durch J. F. Reichardts Composition die weiteste Verbreitung.

Endlich finden wir im Vossischen Musenalmanach von 1779 Höltys Lied:

Üb' immer Treu und Redlichkeit,

das nach der Melodie des Liedes "Ein Mädchen oder Weibchen" aus Mozarts "Zauberflöte" (1791) gesungen zu werden pflegt.—

Aus Goethe (1749-1832) sind folgende geflügelte Worte. In "Götz von Berlichingen" (1773) 1. Akt, erwidert Götz den Wunsch Weislingens, er möge Freude an seinem Sohn Karl erleben, mit dem Spruche:

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.—

Kurz darauf antwortet Weislingen dem ihm mit den Worten: "Ein fröhlich Herz!" zutrinkenden Götz:

Die Zeiten sind vorbei!—

(vrgl. das lächelnde "Tempi passati". )

In Goethes "Clavigo" 1, 1 (1774) sagt Carlos: