Im Grab' ist Ruh'
ist der Anfangs- und Schlussvers eines im Göttinger Musenalmanach für 1792 (S. 16) enthaltenen Gedichtes "Die Ruhe im Grabe", unterzeichnet "Ung.", während die Komposition "Langhansen" unterzeichnet ist.[28] Nach dem "Versuch eines Chiffernlexikons" u. s. w. von Redlich (Hamburg 1875, S. 30) ist Langhansen (1750-1816) der Verfasser. (S. "Chr. Erh. Langhansens u. s. w. Gedichte, nach dem Tode d. Verf. her. v. Ulr. v. Schlippenbach ", Mitau 1828, S. 28.) Heines "Buch der Lieder" ("Junge Leiden" 1817-21. "Bergstimme") verschaffte dem Wort die weiteste Verbreitung.—
[28] Der eigentliche Komponist war Georg Carl Claudius, vrgl. "Als der Grossvater die Grossmutter nahm". Ein Liederbuch für altmodische Leute. 2. Aufl. Lpzg. 1887, hersausg. von Gustav Wustmann, S. 584.
Aus der von Mozart 1791 komponierten "Zauberflöte" Emanuel Schikaneder s (1751-1812), der einen Plan Ludwig Gisekes, Schauspielers und Choristen am Schikanederschen Theater (s. Jahn "Mozart", T. IV, S. 603, Leipz. 1859), benutzte, stammt:
Dies Bildnis ist bezaubernd schön. Ich kann nichts thun, als dich beklagen,
Weil ich zu schwach zu helfen bin.
Zur Liebe will ( nicht: kann ) ich dich nicht zwingen.[29] In diesen heil'gen Hallen
Kennt man die Rache nicht,
und:
Das höchste der Gefühle.—