Altväterische, verschwundene Zeiten bezeichnen wir mit der Anfangszeile eines (1813 in Beckers "Taschenbuch zum geselligen Vergnügen" erschienenen) Langbein schen Liedes:
Als der Grossvater die Grossmutter nahm.
Dies Wort erkor Gustav Wustmann zum Titel seiner vortrefflichen Sammlung der wackeren Gesänge unserer Gross- und Urgrosseltern, die nur noch leise aus der Kinderzeit in uns nachklangen. (3. Aufl. Leipzig 1895. Fr. Wilh. Grunow.)—
Das verschweigt des Sängers Höflichkeit
ist der Kehrreim eines in Berlin (bei S. F. Lischke, jetzt Karl Paez) erschienenen Liedes, welches beginnt:
Als der liebe Gott die Welt erschaffen,
Schuf er Fische, Vögel, Löwen, Affen,
und dessen Verfasser unbekannt ist. Jedoch eine 1804 gedichtete Erzählung Langbeins "Die Weissagung" (Langbeins neuere Gedichte, Tübingen 1812, S. 237) hebt an:
In einem Städtlein, dessen Namen
Des Dichters Höflichkeit verschweigt,