in der Form bekannt:

Muss es denn gleich sein?—

Ludolf Wienbarg (1802-72) versah sein Buch "Aesthetische Feldzüge", 1834, (nach Strodtmann "Heines Leben" I, S. 432, auf den Vorschlag seines Verlegers Julius Wilh. Campe ) mit einer Widmung an

das junge Deutschland,

und im folgenden Jahre richtete W. Menzel ("Litteraturblatt", 11. und 13. Sept.) seinen ersten Angriff auf die junge Litteratur, der er zum Zeichen der Verachtung ihres kosmopolitischen Strebens den Namen "la jeune Allemagne" gab.—

Des Lebens Unverstand mit Wehmut zu geniessen,

Ist Tugend und Begriff;

stammt aus dem Anfange dieses Jahrhunderts und hat nicht, wie die "Braunschweiger Anzeigen" (Okt. 1876. St. 232. S. 2809) behaupten, den weiland braunschweigischen Hof-Buchbinder Joh. Engelh. Voigts zum Verfasser, sondern den General und Oberhofmarschall des Kurfürsten von Hessen, Hans Adolf von Thümmel († 1851), der in dem Glauben, ein Dichter zu sein, viele ähnliche Verse beging. Die obigen begeisterten einen Kandidaten der Theologie, A. L., dazu, ins Fremdenbuch der Rudelsburg folgende Worte (mit Zeichnung) einzutragen:

Und wer des Lebens Unverstand

Mit Wehmut will geniessen,