Der Mensch ist, was er isst,
wobei ihm Brillat-Savarin (s. unter Kap. V ) vorgeschwebt haben mag. Da nun Feuerbachs Satz von den Gegnern des Materialismus noch platter aufgefasst wurde, als er gemeint war, so gab Feuerbach zur Erläuterung die Schrift heraus "Das Geheimnis des Opfers oder der Mensch ist, was er isst" (Ges. Werke. Lpz. 1864-66. X). Darin heisst es (S. 6):
"Gott ist, was er isst; er isst Ambrosia, d. h. also Unsterblichkeit oder unsterbliche Speise, also ist er ein Unsterblicher, ein Gott; der Mensch dagegen isst Brot, isst Früchte der Erde, also Irdisches, Nicht-Ambrosisches, Sterbliches, also ist er ein Mensch, ein Sterblicher".
Und weiterhin (S. 26) fragt er:
"Sind die Juden nicht auch deswegen von den Heiden so verspottet und gehasst worden, weil sie die Speisen verschmähten, welche diese liebten? . . . Liegt aber diesem Hasse nicht der Gedanke zu Grunde: Wer nicht isst, was wir essen, der ist auch nicht, was wir sind?"—
Aus Louis Schneider s (1805-78) Schwank "Der reisende Student" stammt:
Ungeheure Heiterkeit
( Ist meines Lebens Regel ),
welches er der Melodie des Beauplanschen Liedes "C'est le galop qui fait le bonheur de ma vie" als Text unterlegte.—
L. Schneiders Lustspiel "Der Kurmärker und die Picarde" giebt uns, als Einlage das Lied: