ist der Anfang von Ferdinand Freiligrath s (1810-76) Gedichte "Der Liebe Dauer", das, 1830 verfasst, zuerst im "Morgenblatt für gebildete Leser", Stuttgart, No. 271, 12. Nov. 1841 stand.
Auch Freiligraths Gedichttitel
Der Blumen Rache
wurde zum geflügelten Wort. Doch nimmt man hier Blumen in übertragenem Sinn und denkt an weibliche Rache, während in dem Gedichte wirkliche Blumen durch ihren Duft ein schlummerndes Mädchen tödten, aus Rache dafür, dass sie von ihr grausam aus der Erde gerissen wurden.—
Rrrr! ein ander Bild!
sind die Worte des Guckkästners in des pseudonymen Brennglas ( Glasbrenner s) "Berlin, wie es ist—und trinkt" (Lpz. 1832-50). Aus denselben Heften ist:
Auch eine schöne Gegend!
( eigentlich: Ooch 'ne scheene Jejend. )
Diese Redensart kommt in einem Gespräche zweier Berliner Frauen vor, die einander fragen, wo ihre beiderseitigen Söhne im Freiheitskriege gefallen seien. Auf die Antwort der Einen: "Bei Leipzig", erfolgt nun die oben angeführte Äusserung im breitesten Berliner Dialekt.
Heinrich Heine schaffte dem Worte weitere Verbreitung; denn er sagt im "Tannhäuser" (1836):