Das gelegentlich einmal von Samuel Johnson (1709-84) gebrauchte und von seinem Biographen Boswell (im 66. Lebensjahre Johnsons) mitgeteilte

Hell is paved with good intentions, Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert,

führt Walter Scott in seinem Werke "Die Braut von Lammermoor" (1819), B. 1, Kap. 7 auf einen englischen Theologen zurück. Wahrscheinlich meint er Georg Herbert († 1632), der in "Iacula prudentum" (S. 11, Ausg. von 1651) denselben Gedanken in der Form:

Hell is full of good meaning and wishings

ausspricht. Wir sagen auch:

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

Vielleicht lehnt sich dies Wort an Jesus Sirach 21, 11: "Die Gottlosen gehen zwar auf einem feinen Pflaster, dess Ende der Höllen Abgrund ist".—

Oliver Goldsmith (1728-74) hat es schwerlich geahnt, dass die im zweiten Akt seiner Komödie "Der gutmütige Mann" (1760) vorkommenden Worte Loftys:

Massregeln, nicht Menschen Measures, not men

einst ein mit Erbitterung angewendetes politisches Schlagwort werden würden. So sagt der Verfasser der "Juniusbriefe" in Unkunde über die Quelle des Citats: "Massregeln und nicht Menschen ist der gewöhnliche Ruf angeblicher Mässigung. Das ist eine elende Heuchelei, von Schurken aufgebracht und von Narren in Umlauf gesetzt"; und Burke in seinen "Gedanken über die Gründe der jetzigen Unzufriedenheit", 1773: "Von diesem Kaliber ist die heuchlerische Phrase: Massregeln, nicht Menschen, eine Art Zauberformel, wodurch manche sich jede Ehrenpflicht abschütteln".