BeiStobäus(Serm. LXVI, p. 419. Gesn.) finden wir desMenander(342-290 v. Chr.):

Τὸ γαμεῖν, ἐάν τις τὴν ἀλήθειαν σκοπῇ, Κακὸν μέν ἐστιν, ἀλλ' ἀναγκαῖον κακόν. Heiraten ist, wenn man die Wahrheit prüft, Ein Übel, aber ein notwendiges Übel.

Malum necessarium, die lat. Übersetzung, steht in des Lampridius (4. Jahrh. n. Chr.) "Alexander Severus" 46.—

Plutarch überliefert uns in der "Trostrede an Apollonius", dessen Sohn gestorben war, (p. 119e; cap. 34) den Vers des Menand n>:

"Ὃν οἱ θεοὶ φιλοῦσιν ἀποθνήσκει νέος",

den Plautus ("Bacch." 4, 7, 18) also übersetzt:

"quem di diligunt adolescens moritur"

und der bei uns zu lauten pflegt:

Wen die Götter lieben, der stirbt jung.—

MenandersWort "ἀνεῤῥίφθω κύβος" ("der Würfel falle!" —Überl. v. Athenäus XIII, p. 559 c.) citierte Cäsar, als er 49 v. Chr. den Rubicon überschritt, in griechischer Sprache, wie Plutarch ("Pompeius", 60 und "Ausspr. v. Kön. u. Feldh.") ausdrücklich hervorhebt. Sueton hingegen lässt ihn lateinisch sagen ("Caesar" 32):