Herman.
Wir losen nicht, sondern suchen die Handfesten aus.
Fouquier. Das muß gehen. - Das wird ein gutes Heckefeuer geben. Es sind ihrer neunzehn. Sie sind geschickt zusammengewörfelt. Die vier Fälscher, dann einige Bankiers und Fremde. Es ist ein pikantes Gericht. Das Volk braucht dergleichen. - Also zuverlässige Leute! Wer zum Beispiel?
Herman.
Leroi. Er ist taub und hört daher nichts von all dem, was die
Angeklagten vorbringen. Danton mag sich den Hals bei ihm rauh
schreien.
Fouquier.
Sehr gut; weiter!
Herman. Vilatte und Lumière. Der eine sitzt immer in der Trinkstube, und der andere schläft immer; beide öffnen den Mund nur, um das Wort »Schuldig« zu sagen. - Girard hat den Grundsatz, es dürfe keiner entwischen, der einmal vor das Tribunal gestellt sei. Renaudin…
Fouquier.
Auch der? Er half einmal einigen Pfaffen durch.
Herman. Sei ruhig! Vor einigen Tagen kommt er zu mir und verlangt, man solle allen Verurteilten vor der Hinrichtung zur Ader lassen, um sie ein wenig matt zu machen; ihre meist trotzige Haltung ärgere ihn.
Fouquier.
Ach, sehr gut. Also ich verlasse mich!
Herman.
Laß mich nur machen!
Dritte Szene