Dillon.
Kerl, leuchte mir mit deiner Nase nicht so ins Gesicht. Hä, hä, hä!

Laflotte.
Halte den Mund zu, deine Mondsichel hat einen Hof. Hä, hä, hä!

Wärter.
Hä, hä, hä! Glaubt Ihr, Herr, daß Ihr bei ihrem Schein lesen könntet?
(Zeigt auf einen Zettel, den er in der Hand hält.)

Dillon.
Gib her!

Wärter.
Herr, meine Mondsichel hat Ebbe bei mir gemacht.

Laflotte.
Deine Hosen sehen aus, als ob Flut wäre.

Wärter. Nein, sie zieht Wasser. (Zu Dillon:) Sie hat sich vor Eurer Sonne verkrochen, Herr; Ihr müßt mir was geben, das sie wieder feurig macht, wenn Ihr dabei lesen wollt.

Dillon. Da, Kerl! Pack dich! (Er gibt ihm Geld. Wärter ab. - Dillon liest:) Danton hat das Tribunal erschreckt, die Geschwornen schwankten, die Zuhörer murrten. Der Zudrang war außerordentlich. Das Volk drängte sich um den Justizpalast und stand bis zu den Brücken. Eine Handvoll Geld, ein Arm endlich - hin! hin! (Er geht auf und ab und schenkt sich von Zeit zu Zeit aus einer Flasche ein.) Hätt' ich nur den Fuß auf der Gasse! Ich werde mich nicht so schlachten lassen. Ja, nur den Fuß auf der Gasse!

Laflotte.
Und auf dem Karren, das ist eins.

Dillon. Meinst du? Da lägen noch ein paar Schritte dazwischen, lange genug, um sie mit den Leichen der Dezemvirn zu messen. - Es ist endlich Zeit, daß die rechtschaffnen Leute das Haupt erheben.