Jagdschlößchen, erb. 1717 vom Fürstabt v. Butlar an Stelle einer Burg des 16. Jh.

GIESSMANNSDORF. K. Sachsen AH Zittau.

Schloß 1694. Rck., in der Längsrichtung schmaler Gang, in der Querrichtung Vestibül und doppelläufige Treppe. 2geschossiger Aufbau mit durchlaufenden tosk. Pilastern. Über dem Dach schmälerer Oberbau in Fachwerk. Dachreiter. Einfluß böhmischer Schlösser.

GLASHÜTTE. K. Sachsen AH Dippoldiswalde.

Stadt-K. 1520-1533. Als 3sch. Halle geplant, doch 1sch. ausgeführt — 18:14,3 m. Eingezogener Chor 2 Joche und [pg 150] 9Eckschluß. Kunstlos bemalte Felderdecke 1669. — Rest wertvoller Altarmalerei aus derselben Zeit; ebenso die Glasgemälde im Chor. — Taufbecken aus Messing A. 16. Jh., gestanzte Zeichnung der Verkündigung. — Schöne Grabplatte des Pfarrers M. Kittel † 1639, bemalt, ähnlich der des Sup. Cademann in Pirna.

GLASTEN. K. Sachsen AH Grimma.

Dorf-K. frgot. mit platt geschlossenem Chor, darüber Turm mit 4 gekuppelten Fenstern und Satteldach.

GLAUCHAU. K. Sachsen Amtshauptstadt.

Stadt-K. 1726 mit Benutzung älterer Teile, darunter 2 Reliefs aus 15. Jh. — Orgel 1730 von Gottfr. Silbermann.

Gottesacker-K. Renss.Pforte mit beschädigten, ehemals schönen Reliefs.