Pfarr-K. got., Sandsteinemporen mit »durchbrochener Arbeit«.
GÖLLINGEN. Schwarzb.-Rudolst. LA Frankenhausen.
Benediktiner-Klst., eines der ältesten in Thüringen. Von der [pg 152] sprom. K. wenig erhalten, nämlich: 1. Reste der Apsidenmauer, 2. der viel Eigentümliches bietende WBau. Er ist als breiter Turm ausgebildet. Die an die K. anschließende Seite durch ein modernes Wohnhaus alteriert und verdeckt. Von den Sschiffen der K. führten unter weiten Bogenöffnungen je 6 Stufen in die hochräumige Krypta; 3x3 grätige Kreuzgwbb.; die breiten Gurten in der Linie des Hufeisenbogens; als Stützen kräftige Sll. (auch an den Wänden) mit Eckblattbasen und flach skulptierten Würfelkaptt. Die Formen, von trefflicher Ausführung deuten auf die Spätzeit 12. Jh. Über der Krypta hohe quadr. Turmhalle, deren östl. Vorraum sich anscheinend als Empore gegen die K. geöffnet hat. Am nördl. und südl. Ende desselben Vorraums Türen zu kleinen Treppentürmen, die in die oberen Teile des Haupt-Turmes hinauf führten. Dieser 8eckig, zweigeschossig, außen mit Lisenen, Bogenfriesen und Gesimsen ausdrucksvoll gegliedert; im letzten Geschoß weite gekuppelte Fensteröffnungen mit profilierten Gewänden.
GOLLMUTHAUSEN. UFranken BA Königshofen.
Dorf-K. Gutes Beispiel einer protest. Saalkirche der Biedermeierzeit (1819).
GÖLSOORF. Pr. Sachsen Kr. Schweinitz.
Dorf-K. aus Granit einfach frgot.
GOMPERTSHAUSEN. Sachs.-Mein. Kr. Hildburghausen.
Dorf-K. 1461, erneuert 1603 und 1640, Emporen mit dorischen Sll. 1808; alt im Unterbau der östl. Turmchor.
GONNA. Pr. Sachsen Kr. Sangerhausen.