Markgräfl. Schloß (jetzt Erziehungsanstalt) 1748 von St. Pierre.

HIMMELPFORTEN. UFranken BA Würzburg.

Ehem. Cisterc.-Nonnen-Klst. Erb. angeblich 1264. Rck. mit leicht eingezogenem, gerade geschlossenem Chor. Dieser in 2 Joche gewölbt; derbe Birnstabrippen auf Laubkragsteinen. Die Strebepfll. am Schiff lassen auch für dieses auf ehemalige Wölbung schließen; bei der Rest. unter der Äbtissin Katharina IV. (1592-1630) wurden die Mauern überhöht und mit

flacher Kassettendecke versehen. Die schmalen spitzbg. Fenster maßwerklos. Die westl. Hälfte des Sch. von der Nonnenempore eingenommen; die 3sch. gewölbte Halle, auf der sie ruht, später als Sepultur eingerichtet. Hübsche Wendeltreppe, in der sich got. Maßwerkmotive mit späten Renss.formen vermischen (bez. 1612). Außen im O und W Renss.Giebel und ein zierlicher Renss.Dachreiter. Das SPortal in frgot. Formen jetzt neu, doch wohl nach dem alten kopiert, bezeichnend für die cisterciensische Auffassung der got. Formen. Grabsteine: Elisabeth v. Hutten † 1383, Margarethe v. Hutten † 1400, Ludwig v. Hutten † 1414, Katharina v. Hutten † 1415. — Die Klostergebäude renss., der Kreuzgang noch got. Auch die ältere Ummauerung des Klosterbezirks erhalten.

HIMMELSTADT. UFranken BA Karlstadt.

Pfarr-K. 1613 mit Wappen des B. Julius Echter. Großer Hochaltar aus der Werkstatt P. Wagners.

HIMMELTAL. UFranken BA Obernburg.

Ehem. Cisterc.-Nonnen-Klst. gegr. 1232, barock umgebaut. — Grabstein des Konrad v. Bickenbach 1354.

HINTERNAH. Pr. Sachsen Kr. Schleusingen.

Dorf-K. 1614. Gute spgot. Formen ohne Renss.beimischung. Nach alter Überlieferung am rck. Sch. eingezogenes quadr. Altarhaus mit Turm. In dieser Zeit und noch später sind in genauer Wiederholung dieses Schemas, nur in den Maßen wechselnd, mehrere K. in der Umgegend von Schleusingen errichtet.