PORSTENDORF. Sachsen-Weimar VB Apolda.
Schloß. Ehemals Wirtschaftshof des Klst. Pforta, umfangreiche Baugruppe meist aus 18. Jh.
POSA. Pr. Sachsen Kr. Zeitz.
Ehem. Benedikt.-Klst.-K. Die Nachgrabungen von 1875 und 1899 ergaben für den Chor (gew. 1122) eine mit Paulinzelle genau übereinstimmende Fünfapsidenanlage (got. umgebaut). Pfeilerreste aus dem Schiff verwandt mit Talbürgel. WTürme durch Merians Stich bezeugt.
Am WAbhang des Berges rom. Palas, von den Rundbogenfenstern nur eines unvermauert, mit schöner Mittelsäule.
POSSENDORF. K. Sachsen AH Dippoldiswalde.
Dorf-K. voll. 1596; 2sch. Hallenkirche von 3 Jochen, weiträumige Verhältnisse, Formen spätestgot., bmkw. die mannigfaltig gezierten Schlußsteine.
PÖSSNECK. Sachsen-Meiningen Kr. Saalfeld.
Stadt-K. spgot., Chor 1390, Lhs. 1454-88, jetzt der Gewölbe beraubt.
Rathaus. 1443, Erweiterungen 1449, 1531. Stattliche Anlage in eigentümlicher und reizvoller Mischung spätester Gotik und früher Renss. (A. 20. Jh. übel umgebaut). Hauptschmuck der Fassade die in glücklichem Wurf unsymmetrisch an die Seite geschobene Freitreppe; über den Treppenläufen offene Lauben, deren Verdachung in kleine Halbkreisgiebel, staffelförmig ansteigend, aufgelöst ist. Reich dekoriert auch die beiden großen Treppengiebel der Schmalseiten; es wechseln 4 Streifen von Fischblasen mit ebensoviel Reihen kleiner gardinenförmig geschlossener Blendbögen. Im Innern hat sich eine zweischiffig gewölbte Halle, sonst aber wenig von älteren Kunstformen erhalten.