Burgruine 14. Jh. 1806 Neubau begonnen und wieder schon Ruine geworden. Museum des Voigtl. Altert.-Ver. mit Resten von spgot. Altarplastik.
REICHMANNSHAUSEN. UFranken BA Schweinfurt.
Dorf-K. 1607-15.
Burgruine. Rechteckige Anlage. Türme, Mauern und Gräben teilweise erhalten, besonders beträchtliche Teile des großen, südl. Bergfrieds. 14.-15. Jh. Mit Bauernhäusern eingebaut.
REIDEBURG. Pr. Sachsen Saalkreis.
Dorf-K. mit rom. Turm.
REIFENSTEIN. Pr. Sachsen Kr. Worbis.
Ehem. Cisterc.-Klst. Die bestehende K. 18. Jh. Im Schiff 5 Joche, im Chor 2 Joche. Kreuzgwbb. Beträchtliche Reste des got. Kreuzgangs. Klostergebäude bar. mit stattlichem Treppenhaus.
REINHARDSBRUNN. Sachsen-Gotha LA Waltershausen.
Herzogl. Schloß an Stelle eines einst hoch berühmten Klosters; gegr. im 11. Jh.; im 16. Jh. verfallen; 1601 Amtshaus. Erhalten eine Reihe von Grabsteinen thüringischer Landgrafen bis auf Ludwig den Springer † 1123 zurückgehend, jedoch sämtlich A. 14. Jh. ausgeführt, als Ahnenreihe nach derselben Idee, wie die wettinischen Grabmäler auf dem Petersberg bei Halle und in anderer Form die Stifterbilder in Naumburg und Meißen. Hochreliefs auf vertieftem Grunde. Zwei Hände, beide nicht ersten Ranges, zu unterscheiden: von der ersten sind Ludwig der Springer, Ludwig III., Ludwig IV.; von der zweiten Adelheid, Ludwig I., Hermann und Ludwig der Eiserne. Außer dieser Reihe das Grab Friedrichs des Gebissenen † 1324, einst im Katharinen-Klst. zu Eisenach.