SAALBURG. Reuß j. L. LA Schleiz.

Stadt-K. Mischbau ohne Interesse. — Im Fürstenstand ein renss. Ofen. Tüchtiger Altarbau 1665.

Bmkw. Reste der Stadtbefestigung.

Klst. Heiligenkreuz gegr. 1310; Ruine des Wohnhauses der Nonnen; die K. zerstört.

SAALECK. Pr. Sachsen Kr. Naumburg.

Burgruine. Der enge Raum nötigte zu vereinfachter Anlage: zwei durch Schildmauern verbundene Rundtürme, wohl M. 12. Jh.

SAALECK. UFranken BA Hammelburg.

Burgruine.

SAALFELD. Sachsen-Meiningen Kreisstadt.

Johannis-K. 1209-1272; hiervon der Unterbau der beiden OTürme am Anfang des Chors. Erneuerung beg. 1389. Lhs. voll. 1456. — 3sch. Halle von 28 : 22 m, geteilt in 4 Joche, wovon das erste den Turm trägt. Gestreckter Chor mit 8Eck-Schluß. Im Lhs. einfache Kreuzgwbb., im Chor Netzgwb. (1514). In den Fenstern reiches Fischblasenmaßwerk. Der Hauptschmuck der Kirche die 2 Portale aus A. 15. Jh. (W und S); die Statuen ihrer Umgebung zerstört, erhalten die Tympanonreliefs (W Jüngstes Gericht, S Anbetung der Könige und Kreuzigung). An der letzten Fensterbrüstung der Sakristei NSeite Relief mit Schweißtuch der hl. Veronika (nach Lehfeldt 1. H. 13. Jh.). Der bar. Ausbau 1895 durch neugot. ersetzt. — Reste von spgot. Altären, einer von dem »Meister der architektonischen Baldachine«; bar. Kanzel; Relief von 1516 (ehemals an der Brückenkapelle) mit der hl. Kümmernis (S. Wilgefortis) und dem Spielmann; Tumbendeckel eines Gf. v. Orlamünde, 14. Jh., und zahlreiche Grabsteine und Gedenktafeln; Glasmalereien in den Langhausfenstern, hervorragend, im Entwurf Dürerische Anleihen. Im nördl. Sschiff hl. Grab, 15. Jh.