Burgruine Prozelten (auch unter anderen Namen bekannt: Klingenburg, Lauffenburg, Henneburg). Durch die Geschlossenheit der Gesamtanlage, die Harmonie der einzelnen Teile und die Kühnheit des Aufbaues eine der schönsten Süddeutschlands. Die Anlage gliedert sich in zwei Teile, die Hauptburg mit den zwei Bergfrieden und den beiden Palas und die Ringmauer mit großen Bastionstürmen und dem Torbau. An der ganzen WSeite entlang ein unterirdischer Wehrgang. 1. Rom. E. 12. Jh. der NBergfried und der nördl. Teil des OPalas. 2. Großartiger Umbau und Erweiterung der Gesamtburg durch den Deutschherrenorden im 15. Jh. Aus dieser Zeit der kleine Bergfried, der WPalas und die Ringmauer. Einzelne Änderungen spgot.
STADTSCHWARZACH. UFranken BA Kitzingen.
Pfarr-K. Lhs. neu. Chor 1467. — Pompöser Hochaltar um 1730, die feineren Seitenaltäre um 1710. [pg 381] Spgot. Chorstuhl mit Flachschnitzerei. Sitzende Madonna 1. H. 14. Jh., bäuerisch.
STADTSTEINACH. OFranken BAmtsstadt.
Marien-Kap. 1690, Apsis aus 13. Jh.
Marter 1764. Bmkw. reichskulptierter Rok. Aufbau auf jon. Säulen.
2 Stadttürme und Strecke der Mauer. Burgruine Nordeck (Hennebergisch); zerst. 1525.
STAFFELSTEIN. OFranken BAmtsstadt.
Pfarr-K. Der älteste Bestandteil der große, in Quadern ausgeführte Turm, jetzt nördl. neben dem Chor, ursp. wohl Chor-Turm. Sonst Neubau 1481, 1515. Inneres umgestaltet 1730. Spgot. Hallenbau nach dem besonders in Mittelfranken häufigen Typus mit erniedrigten Sschiffen; die Hochwand im bar. Umbau zu Emporen eingerichtet. Die bar. Ausstattung gibt ein hübsches malerisches Innenbild. — Neben der Haupttür Rotmarmorrelief 1484; am Turm ein verwitterter Rittergrabstein 14. Jh.
S. Annen-Kap. Schönes geschnitztes Marienbild, aber nicht »Veit Stoß.«