BURGREPPACH. UFranken BA Hofheim.

Ev. Pfarr-K. Chor mit Turm 1585, Lhs. 1734. — Bar. Grabsteine der Reichsfreiherren Fuchs von Bimbach.

Schloß nach 1726. Stattliche, monumental gehaltene Anlage, Gr. triklinienförmig, der Eckpavillon turmartig überhöht, Details in der Richtung des Bamberger Spätbarock. Saal mit guten Stuckaturen und Gobelins.

BURGSCHEIDUNGEN. Pr. Sachsen Kr. Querfurt.

Dorf-K. Der rom. Ursprung in mehreren Einzelformen erkennbar. Bedeutend die 3 Epit. der Familie v. Wiehe 1568, 1596, 1598, wohl alle drei von Christoph Weber, in dem man hier einen hervorragend tüchtigen Meister kennen lernt; von ihm wohl auch die Kanzel.

Schloß. Von der Burg des Ma. nichts erhalten. E. 16. und A. 17. Jh. regelmäßige 3Flügelanlage, die vordere Hofseite nach der Unstrut offen. Ausgebaut 1724 ff. von Daniel Scholz für Gf. Levin v. d. Schulenburg. Vom älteren Bau der SOFlügel mit Treppen-Turm und reichem Portal bez. 1633. Der Scholzsche Umbau nicht in Vollständigkeit ausgeführt. Splendider Quaderbau mit Keller, 2 Hauptgeschossen und Mansarddach. Ungemein reich, aber in die Gesamtkomposition nicht gut eingefügt (ein späterer Gedanke) der Mitteltrakt; aus dem Gartensaal führt eine Freitreppe mit geschwungenem Doppellauf zum Park. Dieser mit Terrassen, Grotten und Statuen reich ausgestattet.

BURGSINN. UFranken BA Gemünden.

Pfarr-K. neu. Guter, klassizist. Hochaltar um 1770. — An den Langhauswänden gute Epitaphien des 16. und 17. Jh. Neben dem Hochaltar Ölgemälde, die drei Frankenapostel, um 1700, in der Art des Osw. Onghers.

Wasserschloß. Quadratische Anlage mit 4 quadratischen und einem runden Eckturm. Quadratischer, massiger Bergfried aus 11. Jh.; aus dieser Zeit noch die Anlage des teilw. erneuerten Beringes. Die Wohnbauten aus 16. Jh. Das ursp. Aussehen einer fränkischen Wasserburg gut bewahrt.

Fronhofschlößchen. 1607. Hübscher, 2geschossiger Renss.Bau mit ausspringendem Treppenturm und gegründetem Erker.