Nur hinaus – in die Luft – ins Freie, daß er atmen konnte. Schwankend erhob er sich.
Allein der Eintritt des Pächters war von seinen Nachbarn bemerkt worden. Leise flüsterten sie sich zu, wie elend, krank und abgezehrt der Landmann aussehe, und Förster Eltze, der in seiner Nähe gesessen, folgte ihm hinaus.
Und gerade als der nach Luft Ringende seinen Wagen erreicht hatte, ergriff der gutmütige Riese die Hand des Pächters und hielt ihn zurück.
»Wilms, sind Sie krank?«
Der Pächter starrte den andern an.
»Ja – Eltze – ich kann – in der Nacht nich mehr schlafen.«
»Ach, Unsinn, alter Freund, warum denn nicht?«
»Weil – weil meine Frau immer bei mir is.«
»Wilms – um Gottes willen – alter Freund, das reden Sie sich bloß ein.«
Der Pächter zuckte die Achseln, und während er sein Gefährt bestieg, antwortete er wehmütig: »Das kann woll sein,« dann grüßte er den Förster noch kurz, und im nächsten Moment rollte das Fuhrwerk in das graue Unwetter hinein.