»Hedwig – – willkommen – du –«

Dann bemerkte er, daß sie ihm noch immer die Hand entgegenhielt, und preßte sie unbeholfen zwischen seinen Fingern.

»O –« sie verzog schmerzhaft den Mund.

Von seinem Pelz troff das Eiswasser auf ihr Kleid.

Er entschuldigte sich und wurde verlegen, als sie ihm beim Ausziehen behilflich war.

Der Tisch war weiß gedeckt, ein heißer Grog dampfte schon, alles war für ein schmackhaftes Abendbrot zubereitet. Sogar die beiden Servietten waren in anmutige Falten gelegt. Man konnte merken, daß diesmal eine Frau von guter Erziehung den Tisch besorgt hatte.

Verblüfft musterte Wilms diese Anstalten.

Es kam ihm alles so überraschend, er konnte sich so gar nicht in den neuen Zustand finden. Ungelenk nötigte er endlich den Gast auf das Sofa und setzte sich dem Mädchen auf einem Stuhl gegenüber.

Lächelnd über seine Verlegenheit wollte ihm Hedwig einige Speisen vorlegen, jedoch er hielt plötzlich ihre schon erhobene Hand fest und begann ungestüm zu fragen:

»Noch nicht – noch nicht – vor allen Dingen, wie geht es meiner Frau?«