Geradeswegs ging sie in das Pfarrhaus, das neben dem Kirchhof lag. Und als der geschäftige winzige Pastor, der gerade mit seiner korpulenten Frau auf dem rot gepflasterten Flur damit beschäftigt war, ein Fäßchen Malaga abzuziehen, als der muntere, weinlustige Herr ihr vergnügt die Haare kraute und sich nach ihrem Begehren erkundigte, da streckte sie ihm wortlos, jedoch mit einer wilden Bewegung und klopfendem Herzen, das Bündel Bücher entgegen.
»Ich will was lernen.«
»Hm,« murmelte der Pastor und sah verdutzt von der Kleinen auf den Käse, den er gerade zum Abprobieren in der Hand hielt, »ach so — ja, ja — hm, hm.«
Und dann reichte er ihr auf jeden Fall ein Glas von dem goldbraunen, spiegelnden Malaga.
Ende des ersten Buches