Er verneinte. »Kopfschmerzen.«
»Ja, ja, es ist auch kalt,« brach sie ab. »Wollen schlafen, ich bin müde.«
Damit lehnte sie sich in das Leder zurück, und bald verkündeten ihre regelmäßigen Atemzüge, daß ihrem Willen auch der Schlummer dienstbar wäre.
Bruno rieb sich die Stirn und sah neugierig auf sie hin.
Ob sie wirklich schlief? — Oder ob die raffinierte kleine Person ihm nur zeigen wollte, wie lieblich sie aussah, wenn das Mondlicht über sie huschte, und wie weiß die Zähne hinter den halbgeöffneten Lippen hervorblitzen konnten.
Nein — nein, er wandte sich ab, er blickte auf die Chaussee hinaus, auf deren Schneedecke die Pappeln schwarze Schatten warfen, wie lange Schlangen, die auf das Gefährt zukriechen wollten.
Aber auch dieser Anblick zerstreute ihn nicht.
Nein, nein.
Die Schläferin rührte sich. Sie saß jetzt aufgerichtet, nur der Kopf war hintenübergesunken, während die Brust sich leise hob und senkte.