Ein Bader, ein Laeger und ein Sältzer. I, 441.
28. Ferendum esse Politici consulunt, quod mutari non po test: Man müsse dem weiter seinen lauff lassen, vnd gedencken wie die Bürger zu Calis[Calais?], welche das Donnern, wetter-leuchten, vnd Platz-regen in Gottes nahmen geschehen lassen. II, 22.
„Mər lossən·s gä ~ h, sâ ~ g·n d· Leinsweil·r.“ — Leinsweiler ist ein kleines Dorf in der Nähe von Annweiler. Daselbst soll einmal ein von der Würde seines Amtes tief durchdrungener Schulze bei einer kleinen Reise, welche er im Begriffe war anzutreten, den Büttel beauftragt haben, dem Gemeinderathe zu verkünden: „Wenn es während seiner Abwesenheit regnen wolle, so sollten sie es gehen lassen.“ Seitdem müssen sie die Begrüſsung dulden: Mər lossən·s gä ~ h, sâ ~ g·n d· Leinsweil·r.
29. Commune est publicissimum prouerbium: Ein ieder Fürst ist Kayser in seinem Lande. Idem me olim docuit D. Conringius in praelectionibus ad Lampadium. II, 46.
Vergl. Huld. Eyben, dissert. de orig. brocard. Ein jeder ist Kaiser in seinem Land. 1661. 4. Hillebrand, deutsche Rechtsprichwörter, 1858. Nr. 363. Graf und Dietherr, deutsche Rechtssprichw. 1864. S. 487.
30. Germanorum prouerbium et vulgaris versiculus jam Ludouici Bauari aetate fuit:
Curia Romana
Non pascit ovem sine lanâ. II, 75.
31. Das Cammergericht das Jammergericht. II, 208.
32. Vulgatum est veriverbium: Vbel gesprochen ist wol appellirt. Ni hoc salutare remedium iura indulsissent, Deus bone! quantis iniquitatibus, et grauaminibus inferendis fenestra tum in inferioribus iudiciis aperta fuisset. II, 224.