Gustav Sommer.

Fußnote:[A] Nach der Photographie zu schlieſsen, fällt die Zeit der Entstehung des Bildwerkes mit der darauf angegebenen Jahreszahl zusammen. Anm. d. Red.

Alter Spruch.

Eiselein sagt, unter Berufung auf Geiler von Keisersberg, in seinen „Sprichwörtern und Sinnreden“, S. 604: „Es ist ein Sprichwort: Wer nicht trinken kann, der soll ins Bad gan; wer nicht beten, uf das Mer; wer nicht schlafen, in die Predig; (das viert’ gehört uf den Rollwagen)“. „Dieses vierte“ fügt Eiselein bei, „ist wahrscheinlich das oben S. 41, Z. 16 angeführte Sprüchlein mit einer geringen Wendung.“ Ohne dieses zu wiederholen, folge hier der ganze Spruch in Original und Uebersetzung, wie ihn eine Hand des 15. Jahrhunderts auf die innere Seite eines Bücherdeckels geschrieben hat. Es geht daraus hervor, daſs unter dem „vierten“ etwas Anderes gemeint ist, als was Eiselein vermuthet.

Qui dormire nequit sermoni intersit itemque

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Non orare valens nauiget atque mare

Hys quicumque cupit dictis obnoxius esse

Crede mihi acquiret quatuor ista statim.