Mittheilungen der k. k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale. XIII. Jahrgang. — Juli-August. Wien, 1868. 4.
Der Schatz des Westgothenkönigs Athanarich, gefunden im Jahre 1837 zu Petreosa in der großen Walachei. Von Canonicus Dr. Fr. Bock. (Mit 9 Holzschnitten.) — Studien über Befestigungsbauten des Mittelalters. Von Schulcz Ferencz. (Mit 2 Tafeln und 12 Holzschnitten.) — Die alte Kirche des heil. Benignus zu Dijon. (Mit 3 Tafeln und einem Holzschnitt.) E. Henszlmann.) — Die Steinwälle Böhmens. (Mit 4 Holzschnitten und 1 Karte.) (Dr. E. Födisch.) — Klapp-Altärchen (pentaptychon) des XIV. Jahrhunderts, in Wallroßzahn geschnitten. (Mit 1 Tafel in Farbendruck.) (Dr. Franz Bock.) — Corvinischer Codex in der k. k. Hofbibliothek. — Unsere Zeit und die Restaurationen, nebst specieller Behandlung des Restaurationsprojectes für die Stadtpfarrkirche zum heil. Blut in Grätz. (Hans Petschnig.) — Die Gewölbegemälde im Läuthause der Stiftskirche zu Lambach. (Dr. P. Pius Schmieder.) — Der Evangeliencodex Karl des Großen. (Mit 1 Holzschnitt.) — Die Thore der Stadt Hohenmauth. (Mit 1 Holzschnitt.)
Az Erdélyi Muzeum-Egylet-Évkönyvei (des siebenbürgischen Museums-Vereins Jahrbücher). IV. Kötet. Második Füzet. Szerkesztette Brassai Sámuel. Három rajztáblával. Kolozsvárt, 1868. 4.
Nachrichten.
Literatur.
Neu erschienene Werke.
25) Die Grabsteine und Epitaphien adeliger Personen in und bei den Kirchen der Altmark. — Wortgetreue Copien der an denselben befindlichen Inschriften und genaue Beschreibung der daran angebrachten Wappen. Gesammelt von Ad. M. Hildebrandt, Mitglied der Geschichts- und Alterthums-Vereine in der Altmark etc. — Hft. 1. Die Kreise Salzwedel und Gardelegen umfassend. Gardelegen, Druck von A. Keller 1868. 8. 123 Stn. und 8 Tafeln lithographierte Abbildungen.
Der Titel gibt schon vollständig an, was in dieser Schrift zu finden ist. Das Unternehmen, von solchen der Zerstörung mehrfach ausgesetzten Denkmälern aus älterer — zum Theil schon sehr alter — und neuerer Zeit genaue Beschreibung und überhaupt Kunde zu geben, ist ein dankenswerthes, und seine Fortführung kann allen denen, welche sich namentlich für Genealogie und Heraldik interessieren, nur recht erwünscht sein. Ueber eine nicht geringe Anzahl alter Adelsfamilien, die aus der Altmark ihren Ursprung herleiten, dort ansässig waren oder noch sind, aber auch in den andern Marken und nach Hannover, Sachsen etc. sich ausgebreitet haben, finden sich hier Aufschlüsse, die in solcher Sicherheit schwerlich sonst irgendwoher zu erlangen sein dürften. — Der Verfasser ist sehr sorgfältig bei Aufzeichnung der Inschriften und Beschreibung der Wappen verfahren und hat schätzbare genealogische Notizen und Nachweisungen beigebracht, vornehmlich auch in heraldischer Beziehung Alles gegeben, was zur Aufklärung dienen konnte. Die beigefügten 7 Tafeln Abbildungen von alten Grabsteinen (3 aus dem 13., 3 aus dem 14. und 1 aus dem 15. Jhdt.), wie auch das Titelblatt mit dem Wappen der Altmark und den Wappenschildern der in den behandelten zwei Kreisen jetzt ansässigen 12 Adelsfamilien, sind gut gearbeitet, und da auch Druck und Papier zu loben sind, erscheint der Preis von 25 Sgr. (wofür das Heft von dem Verfasser zu Mieste in der Altmark zu beziehen ist) nur gering.
R.
26) Die Siegel der Mark Brandenburg nach Urkunden des königl. Geh. Staatsarchivs, des Staatsarchivs zu Magdeburg, sowie städtischer und anderer Archive. Lieferung I. Berlin in Commission bei J. A. Stargardt. (1868.) (gr. 4., 28 Stn. Text und 12 Tafeln Abbildungen in Holzschnitt).