Zinstags den 18. Juli 1606 befohlen: „daß ein Schreiben an Herrn Bischoffen zu Chur umb Lieferung eines abgerichten abgetragenen mit dem geleut wolbehengten Happich verfertigt werde.“
Den 9. Juli 1614 befohlen, „dass Ihro Gnaden dem Herrn Bischofen zu Chur umb den Habich zugeschriben werden solle.“
Noch bis in’s Jahr 1630 gehen diese Beschwerden fort.
Die Armbrusterbücher haben dies Weisthum ebenfalls; aber nichts, was nicht aus den Urkunden hier auch bekannt wäre. Im Stuttgarter k. Staatsarchiv ist ebenfalls ein Aktenstück, den „Habicht“ betreffend, das fast wörtlich unsere Mittheilungen enthält und das v. Langen gleichlautend in seinen Beiträgen gibt.
Des Nachrichters ayde.
Aus dem Stadtrecht von 1545.
Bl. 39 a. Item ain hennker soll zu Gott unndt den hailigen schwören den räthen unnd den burgern gehorsam ze seindt und ze richtende: es seye mit dem schwert, mit dem rade oder mit ertrenken[11] oder wie man ain person ab leib tun will unnd von jetlicher persone nit mer dann zway pfund haller zenemen.
item und so man ains erblente es were frow oder mann i lib. und denen man die zungen usschneit v ß hll hll. und denen man die oren abschneit v ß hll.
item und was vichs unsern burgern stirbt, sie seyendt in der statt oder uff dem landt: das soll er inen ouch schniden und soll von ainem ross, rind oder ainer kue nit mer nemen dann 3 ß hel.
item von ainem zwaijärigen kalb, das zway hay geessen hat i ß hel. von ainem das i hew geessen hat i ß hll.