Das Münzwesen des Fürstenthums Ostfriesland unter preußischer Hoheit, 1744–1768. Von Wolff.
L’investigateur, journal de la société des études historiques, ancien institut historique. Quarante-cinquième année. Janvier-Avril. 1879. Paris, 1879. 8.
Étude sur Bernard Palissy. Par M. O. Muray. — Bertrand de Born. Par Meunier. — Le siége et la bataille de Pavie. Par Tolra de Bordas. — Extraits des procès-verbaux des séances de la société etc. etc.
Société Belge de géographie. Bulletin. Troisième année, 1879. Nr. 1 & 2. Bruxelles, 1879. 8.
Carte d’Afrique du Ptolemée de 1522. — Compte rendu des actes de la société.
Literatur.
Neu erschienene Werke. 7) Stammtafel des Gesammthauses Hohenzollern. Nach authentischen Quellen zusammengestellt von R. G. Stillfried. 1 Tafel Photolithogr. von A. Reissing. Berlin.
8) Hohenzollern’sche Goldchronik von Dr. R. G. Stillfried. Berlin. Gedruckt bei Jul. Sittenfeld. 1879. 8. Bekanntlich hat sich der Verfasser die Erforschung und Erschließung der Quellen, wie die Darstellung der Geschichte des Hauses Hohenzollern zur Lebensaufgabe gemacht und eine stattliche Reihe von Bänden ist das Ergebniß dieser Forschungen, durch welche nicht nur für die Biographie aller einzelnen Mitglieder des Hauses jedes nur erreichbare Material zusammengestellt worden ist, sondern auch für die politische wie Kulturgeschichte, insbesondere auch für die Kunstgeschichte, reiche Quellen erschlossen wurden. Sowohl Schwaben als Franken und die Mark Brandenburg wurden nach jeder Richtung durchforscht und außer den schriftlichen Denkmälern auch die Kunstwerke hervorragend berücksichtigt und durch Abbildungen erläutert. Wir erinnern nur beispielsweise an die Arbeiten über Kloster Heilsbronn, dessen interessante Architektur und Denkmäler ebenso eingehende Erforschung fanden wie die Geschichte und in Wort und Bild dargestellt wurden, ein Werk, welches die Kunstgeschichte außerordentlich bereichert, und stets genannt werden muß, wenn die politische oder Kulturgeschichte Frankens oder jene des Hauses Hohenzollern in Frage kommt, und das sicher auch durch keine späteren Arbeiten überflüssig gemacht wird.
Als ein Hauptresultat dieser Forschungen erscheint die Stammtafel, wie sie heute vorliegt und sich ebenso durch äußere praktische Anordnung, wie durch Zuverlässigkeit und Sicherheit des Inhaltes auszeichnet, indem sie die 28 Generationen klarer hervortreten läßt, als dies bei der gewöhnlichen Anordnung der Stammbäume möglich ist, und zugleich die wichtigsten Daten aus dem Leben der einzelnen Glieder, Abbildungen von Siegeln u. s. w. gibt. Bereits vor mehreren Jahren erschienen, ist die größere Ausgabe dieser Stammtafel nicht blos vergriffen, sondern auch sehr umfangreich, so daß der Verfasser nunmehr eine verkleinerte photolithographische Kopie der ganzen größeren Tafel hat herstellen lassen, die in handlichem Formate uns vorliegt. Sie wird in dieser Gestalt Aufnahme finden in die „Hohenzollern’sche Goldchronik“, in welcher der Verfasser seine Studien in populärer, gedrängter Form zusammenzustellen beabsichtigt. Bereits liegt uns ein Heftchen als Probe derselben vor, das die Abbildung des Tympanons der Kirche zu Alpirsbach in Lichtdruck wiedergibt und durch kurzen Text erläutert. Auf demselben ist als Stifter Adalbert von Zollern und seine Gemahlin, eine Eberstein, abgebildet, die älteste Darstellung von Mitgliedern des Hauses Hohenzollern, wie in der Stiftungsurkunde von Alpirsbach die erste urkundliche Erwähnung des Namens Zollern enthalten ist.
9) Beitrag zur Kenntniß der Bolzen und Pfeilformen vom Beginn der historischen Zeit bis zur Mitte des XVI. Jahrhunderts, von Rud. Ritter von Haidinger. Wien, 1879. W. Braumüller und Sohn. 8. 24 Stn. u. 2 Tafeln.