Steht er vor ihr. »Du? Heut? Ich glaubte nicht …«
›Ich sehnte mich!‹ »Wonach?« – ›Auf dieser Stelle
Vor dir zu knieen und dein lieb Gesicht
Im Mondenschein zu sehn.‹ »So sieh – und geh!
Allein du bleibst?« ›Schau nur, das weisse Licht!‹
»Es malt recht schön!« – ›Ich aber, wenn ich's seh
Auf Arm und Hals und weissen Gliedern weilen,
Fürwahr ich glaub, dass ich vor Neid vergeh,
Lässt du mich solche Nacht nicht mit ihm teilen!‹