II. als heraustretend in das Daseyn, oder nach seiner Existenz und Erscheinung;
III. als Wesen, das mit seiner Erscheinung eins ist, als Wirklichkeit.
Erster Abschnitt. Das Wesen als Reflexion in ihm selbst.
Das Wesen kommt aus dem Seyn her; es ist insofern nicht unmittelbar an und für sich, sondern ein Resultat jener Bewegung. Oder das Wesen zunächst als ein unmittelbares genommen, so ist es ein bestimmtes Daseyn, dem ein anderes gegenüber steht; es ist nur wesentliches Daseyn gegen unwesentliches. Das Wesen ist aber das an und für sich aufgehobene Seyn; es ist nur Schein, was ihm gegenüber steht. Allein der Schein ist das eigene Setzen des Wesens.
Das Wesen ist erstens Reflexion. Die Reflexion bestimmt sich; ihre Bestimmungen sind ein Gesetztseyn, das zugleich Reflexion in sich ist; es sind
zweitens diese Reflexions-Bestimmungen oder die Wesenheiten zu betrachten.
Drittens macht sich das Wesen als die Reflexion des Bestimmens in sich selbst, zum Grunde, und geht in die Existenz und Erscheinung über.
Erstes Kapitel. Der Schein.
Das Wesen aus dem Seyn herkommend scheint demselben gegenüber zu stehen; dieß unmittelbare Seyn ist zunächst das Unwesentliche.
Allein es ist zweitens mehr als nur unwesentliches, es ist wesenloses Seyn, es ist Schein.