(zu den Kindern)
Hört mal her:
Wenn er böse ist, hat er grüne Augen,
Und wird er gut, so bekommt er rote;
Dann macht er Männchen und gibt die Pfote,
Man kann mit ihm Reiter und Pferdchen spielen
Und ihm ganz ruhig im Fellchen wühlen. –
Gebt ihm einen Apfel, wir wollen mal seh’n,
Ich glaube, dann wird die Geschichte geh’n.
(Peterchen und Anneliese gehen zu dem Bären. Der Bär starrt sie mit grünen Augen an, klappt mit dem Rachen und stößt ein fürchterliches Gebrüll aus. Peterchen nimmt einen Apfel, stellt sich auf die Zehen, zielt und wirft ihn in den offenen Rachen. Der Bär verschluckt den Apfel, bekommt für einen Augenblick rote Augen, dann aber wieder grüne, dann rote, dann grüne und so fort, während er abwechselnd brüllt und brummt.)
Sandmännchen
Seht ihr, was so ein Apfel tut!
Halb ist er schon gezähmt und gut.
Nun gebt ihm schnell noch einen zweiten,
Dann paßt mal auf, dann könnt ihr ihn reiten.
(Anneliese versucht, einen Apfel auf den Zehenspitzen hinaufzureichen; da sie aber zu klein ist, nimmt Peterchen ihr den Apfel ab und wirft ihn, wie vorher, dem Bären in den Schlund. Augenblicklich schließt der den Rachen, brummt gemütlich und hat dauernd rote Augen. Allgemeines Gelächter.)
Sandmännchen
Seht ihr, was hab’ ich euch gesagt?
Nur immer frisch drauf los gewagt!
Peterchen
(kühn zum Bären)