(Er richtet sich auf, wischt sich die Stirn mit dem Taschentuch und mustert gerührt und halb verlegen seine Umgebung. Ida ist ihrer Mutter unter Lachen und Weinen um den Hals gefallen. Robert steht kaum Herr seiner Bewegung mit gefalteten Händen da und läßt seine Blicke abwechselnd über alle Anwesenden hingleiten. Auguste geht, das Taschentuch zusammengeballt vor dem Munde, hastig auf und ab, und hält jedes Mal im Vorübergehen einen Augenblick vor Wilhelm inne, um ihn forschend zu betrachten. Friebe geht auf den Zehenspitzen ab. Des Doctors Blick trifft den seiner Frau. Schüchtern und gerührt wagt sie sich näher, faßt leise seine Hand und klopft ihn auf den Rücken.)
Frau Scholz: Alterchen —!
Auguste (ahmt die Mutter nach, umarmt und küßt dann den Vater, was dieser geschehen läßt, ohne seine Hand aus der seiner Frau zu nehmen.)
Auguste (an seinem Halse): Mein Herzensväterchen!
Robert (plötzlich entschlossen tritt er auf seinen Vater zu und schüttelt ihm die Hand).
Frau Scholz (giebt des Doctors Hand frei und führt ihm Ida zu).
Dr. Scholz (blickt erst Ida dann Wilhelm an und richtet einen fragenden Blick auf Frau Buchner).
Frau Buchner (nickt bejahend).
Dr. Scholz (macht eine Gebärde, die etwa ausdrückt: ich will nichts verreden, ich kann mich vielleicht täuschen. Hierauf streckt er dem Mädchen seine Hand entgegen).
Ida (kommt, nimmt seine Hand, beugt sich darauf nieder und küßt sie).