John

Mach ma de Tir zu, komm ma ’n bißken ’rin! Un nu sach mal, Mächen, wat det hier in de Stube mit dein kleenet verstorbenet Briderchen und mit det fremde Weibsbild jewesen is.

Selma
die, mit merkbar schlechtem Gewissen, lauernd näher getreten ist, jetzt sehr wortgewandt.

Ick hatte den Kinderwachen hier rieber jeschoben. Ihre Frau war nicht da und da dacht ick, det hier drieben, wo doch det Briderken sowieso krank war und immer schrie, det hier drieben bei Sie mehr Ruhe is. Nu kam een Herr un kam eene Dame un noch ’ne Frau kam uf eemal hier rin. Und denn ha’m se det Kindeken hier aus ’n Wachen raus, frische Wäsche jewickelt un mit fortjenomm.

John

Und denn hat die Dame jesacht, et wär ihr Kind und se hätt’ et bei Muttern, als wie det meine Olle is, hätt’ se’s, sagt se, in Flege jejeben?

Selma
lügt.

I, jar keene Ahnung, da wißt ick wat von.

John
schlägt auf den Tisch.

Na zum Kreuzdonnerwetter, det wär ja och bledsinnig.