I nee, Se sehen sehr vakatert aus. Und ick ha och die Nacht uf de Bahn jelejen. — (Zu Selma, die ein Leinwandsäckchen mit Semmeln hereingeholt hat.) — Bring ma schnell noch ’ne Tasse ran.

Er hat breit auf dem Sofa Platz genommen, tunkt Semmel ein und trinkt Kaffee.

Spitta
der noch nicht Platz nimmt.

Eine Sommernacht bringt man doch lieber im Freien zu, wenn man im übrigen doch nicht schlafen kann. Und ich habe nicht eine Minute geschlafen.

John

Dem wollt ick ma sehn, der in Dalles is und jut schlafen kann! Wer in Dalles is, hat och in Freien de meeste Jesellschaft. — (Er vergißt plötzlich zu kauen.) — Komm ma her, Selma, sache nochma janz jenau, wie det mit det fremde Mächen und det fremde Kind, det se hier aus de Stube jeholt hat, jewesen is.

Selma

Ick weeß nich, det frächt mich ’n jeder, frächt mir Mama jetzt ’n lieben langen Dach! ob ick Brunon Mechelke jesehn habe! ob ick wissen soll, wer oben uf’n Boden bei de Kammedienspieler Kleider jestohlen hat! Wenn det so fortjeht ...

John
energisch.

Mächen, wat haste nich Lärm jeschlagen, wie der Herr und det Freilein dir dein Brüderken aus’n Wachen jenommen hat?